Beteiligung an bundesweiter Kampagne
13. Aug
Im Rahmen einer bundesweiten NWSN-Kampagne haben sich auch im Osten Sozialisten und Linksnationalisten um Aufklärung über die Unzumutbarkeiten des BRD-Kapitalismus bemüht. Die befreundeten Kräfte der Sozialrevolutionären Aktion Mitte SAM begrüßten das Flugblatt der Kampagne ausdrücklich als “klares Zeichen gegen Ausbeutung und Unterdrückung” und beteiligten sich tatkräftig an dessen Verteilung. Beiden Seiten gilt dies als Beleg dafür, dass verschiedene fortschrittliche Bündnisse zum Wohl des Volkes zusammenarbeiten können und müssen. Gelegenheiten dazu wird uns dieses marode System wohl noch häufiger bieten.
Märkisches Lustspiel
29. Mrz
Das Land Brandenburg soll nun endlich den totalen Diktaturbeauftragten bekommen, damit man wie alle unsterblichen Sieger der Geschichte, nach Herzenslust auf verblichenen Staaten herumtrampeln kann, welche zum einen nicht die wahre Freiheit und zum anderen nicht die eigene Vergänglichkeit erkannt hatten.
Die alten Seilschaften wurden dann aber doch zum Thema, als sich der arglose Ministerpräsident Platzeck zum ersten Spatenstich für den Neubau des brandenburgischen Landtags in Potsdam einfand, und dort mit „Stasi raus“-Rufen konfrontiert wurde. Ganz sicher ein Argument dafür, die thüringische Bannmeile am Parlament ins Märkische zu exportieren, um das hohe Haus vor solchem Terrorismus zu schützen; vielleicht fragt man ja auch bei des Volkes Kammer in Schwerin um Rat.
Ferner machte Platzeck dem Bürger die Baukosten von 120 Millionen sicherlich verständlich, indem er den Brandenburgern verkündete, dass dies schließlich „ihr Haus“ werde, wohl so wie die Leipziger nun „ihren“ City-Tunnel für eine schlappe Milliarde geschenkt bekommen – der seit 20 Jahren endlich verwirklichten Einheit von Regierung und Volk sei Dank.
In jedem Fall ist Potsdam nun wieder ein Stück vollkommener, nachdem bereits der Stadtkanal und das Theater bedacht wurden. Da passt es, dass auf zahlreichen Bühnen der neuen Bundesländer derzeit die Wende-Hommage „OstOstOst“ aufgeführt wird, in welcher man das Ende der DDR künstlerisch verarbeitet, wie bspw. Julia Dathe in ihrem Stück „Fickfleisch“. Ob in Brandenburg zur geplanten Saison 2012/2013 immer noch ein rot-schwarz-grün-gelbes Ensemble unter Leitung von Platzeck auf dem Spielplan steht, oder der Neubau schon einer Dienststelle zur Aufarbeitung des BRD-Unrechts zur Verfügung gestellt wird, bleibt abzuwarten.
Quellen: Märkische Allgemeine, Leipziger Volkszeitung, Mitteldeutscher Rundfunk
Tausende Nerze aus Tierfarm befreit!
29. Mrz
In der Nacht vom 15. zum 16. März wurden in der Pelzfarm Frankenförde (Teltow-Fläming) zwischen 2500 und 4000 Nerze befreit. Zu der Aktion bekannte sich eine Gruppe Namens „Tierschutz Einsatzkommando“. Neben der Tierbefreiung wurden die Wasserversorgung der Farm gestört, sowie Kraftfahrzeuge und Maschinen beschädigt.
Laut Presse wird der Schaden auf 180 000 Euro beziffert.
Kritisch betrachten muss man natürlich, dass die Nerze auch in der Freiheit den Tod finden werden. Man wird der Natur aber eher gerecht, wenn die Nerze durch Nahrungsmangel sterben als durch den Gastod. Man merke an: Für Tiere ist jeden Tag Auschwitz!
Auch werden die Haustiere in der Nähe der Nerzfarm sich mit den Nerzen rumärgern müssen, solange wie sie nicht gestorben sind!
Diese Tierbefreiungsaktionen zielen aber nicht darauf ab, den Anwohnern und dessen Haustieren schaden zu zufügen oder das ökologische Gleichgewicht in der Region zu stören!
Sinn und Zweck ist es, die Betreiber zu schädigen und damit ein Weiterführen der Pelzfarm zu verhindern!
Wir als Nationalrevolutionäre solidarisieren uns mit den Tierbefreiern und wünschen der Polizei wenig bzw. keine Ermittlungserfolge! Jeder vernünftig denke Mensch sollte Nein zu Pelz sagen. Wir Menschen brauchen keine Pelzfarmen, um uns warm zu halten!
Darum fordern und kämpfen wir Nationalrevolutionäre vom NetzWerk Sozialistische Nation (NWSN) für das Verbot von Tierhaltung zu kommerziellen Zwecken wie Pelzhandel! Auch sollte es möglich sein, gesetzlich das Tragen von Pelz zu verbieten. Das Pelztragen muss auch gesellschaftlich verachtet werden!
Solidarität mit der Animal Liberation Front und allen Tierschutzaktivisten!
Pelzträger die rote Karte zeigen! Pelzfarmen verbieten!
Strandtheater für Kriegsverbrecher
27. Feb
Auf Rügen soll im Sommer 2010 Ernest Hemingways »Der alte Mann und das Meer« als Bühnenstück aufgeführt werden. Veranstaltungsort soll die idyllische Strandbucht von Vitt sein. Eine Bürgerinitiative macht jedoch dagegen mobil. Der Literaturnobelpreisträger Hemingway habe im Zweiten Weltkrieg Kriegsverbrechen gegen Deutsche begangen.
Herbert Rauter, Vorsitzender der Initiative »Freie Bürgerstimme Baden« betont in einem Brief an den Hemingway-Regisseur Jens Hasselmann, er wolle die literarische Qualität von Hemingways Werken nicht in Frage stellen. Aber Hemingways Rolle als amerikanischer Kriegsberichterstatter nach der Normandie-Invasion erfordere zumindest einen kritischen Begleittext zu der Aufführung.
»Ich töte gerne«
Die Bürgerinitiative verweist auf Geständnisse von Ernest Hemingway, die laut »Focus« Nr. 39/2006 selbst seine Bewunderer nicht verschweigen würden.
In den »Selected Letters« (»Ausgewählte Briefe von 1917 bis 1961«) beschreibt er seinem Freund Charles Scribner u.a. die Ermordung eines unbewaffneten »SS-Kraut« in Paris, welcher Hemingway auf die Genfer Konvention hinwies: »Du irrst dich, Bruder, sagte ich zu ihm und schoß ihm dreimal schnell in den Bauch, und dann, als er in die Knie ging, schoß ich ihm in den Schädel, so daß ihm das Gehirn aus dem Mund kam, oder aus der Nase, glaube ich.«
24. Feb
Energiekonzern verseucht Greifswalder Bodden
Das Atomlager in Lubmin /Vorpommern steht im Visier der Staatsanwaltschaft. Im Jahre 1992 soll dort übermäßig viel radioaktiv verseuchtes Abwasser in den Greifswalder Bodden geleitet worden sein. Bereits seit Januar wird gegen die Betreiberfirma, die Energiewerke Nord (EWN), sowie gegen die Gesellschafterin, das Bundesfinanzministerium in Berlin ermittelt.
Der Vorstand des Energiekonzerns, Dieter Rittscher, wies die Vorwürfe zurück und stellte klar man habe sich an die gesetzlichen Vorschriften gehalten. Im Atomzwischenlager Lubmin liegen schwach und mittelstark verstrahlte atomare Abfälle sowie 65 Castorbehälter mit hoch radioaktiven Kernbrennstoffen.
Dass die Atomkraft ein Risiko in sich birgt, das niemand kontrollieren kann, bedingt den sorgsamen Umgang mit dem hochgiftigen Material. Ein Konzern, immer der gewinnmaximierung verpflichtet, wird sich allerdings seiner eigenen Logik folgend, nur um die Mindestanforderungen des Gesetzgebers halten, oder wie in diesem Fall diese Gesetze einfach übertreten. Am Ende des Lubminer Verfahrens wird sicherlich niemand zur Rechenschaft gezogen oder für die Vergiftung des Meerwassers verantwortlich gemacht. In den letzten 18 Jahren sind sicher einige Tonnen Fisch aus dem verseuchten Wasser in den Handel gelangt. Über Spätfolgen kann man nur noch Spekulieren, es ist aber wissenschaftliche Tatsache das radioaktive Strahlung mit etlichen Krebserkrankungen einhergeht und die Wahrscheinlichkeit der 10-14jährigen an Kinderleukämie zu erkranken ist in Reaktornähe 24 % höher als an atomfreien Standorten.
http://www.bfs.de/de/bfs/druck/Ufoplan/4334_KIKK.html
Zur Energieversorgung oder gar zum Klimaschutz können Atomkraftwerke auch recht wenig beitragen. Sie decken weltweit gerade einmal 3 % des Energiebedarfs. Um die Klimaschutzziele zu erreichen, wären unzählige und vor allem unbezahlbare Mengen an Kraftwerken nötig.
Jede Kilowattstunde Atomstrom aus einem deutschen AKW verursacht 126 g CO2, vor allem
durch den energieintensiven Abbau von Uran. Pro Jahr summiert sich das in Deutschland auf rund 18 Mio. Tonnen CO2. Zum Vergleich: 1 kWh Windstrom setzt nur 22 g CO2 frei. Die
Klimabilanz verschlechtert sich noch, da Atomkraft keine nutzbare Wärme liefert, sodass zusätzlich CO2-emittierende Heizungen betrieben werden müssen. Ein Strom- und Wärme lieferndes Gas-Heizkraftwerk belastet das Klima mit 116 g CO2 pro kWh Strom weit weniger als ein Atomkraftwerk.
Was dann noch in Anbetracht zahlreicher Störfälle, in Schweden und Deutschland, als Resümee bleibt, ist kein Geheimnis. Die sofortige Abschaltung der Kernkraftwerke und eine umfassende Suche nach Endlagermöglichkeiten für den übriggebliebenen Atommüll der zwischen den Lagern verschoben wird und somit ein permanentes Risiko für die Bevölkerung darstellt.
Antideutscher Totalausfall in Köthen
13. Feb
Vortragsveranstaltung Hochschule Köthen
Laut eigenen Angaben der Internetseite „actionday.blogspot.de“ versammelten sich am Samstag, den 09.09.2010, circa 50 Leute zu einer Vortragsveranstaltung an der Hochschule Köthen/Anhalt. Dort lauschten die antideutschen Genossen Beiträgen über ostdeutsche Identität und wie die Linkspartei Mitschuld an dieser ostdeutschen Identität habe.
So heulten sich die Linksliberalen über die Produktionsbedingungen in der DDR aus. Die Produktionsverhältnisse sollen laut Mario Möller zu einem kollektivem Bewusstsein geführt haben. Wie jämmerlich furchtbar ist doch ein kollektives Bewusstsein, das sich geschlossen der westlichen Wertegemeinschaft entzieht. Wenigstens haben diese antideutschen Un-Zeitgenossen geschnallt, dass der einst ostdeutsche Sozialismus dem Volke ein neues Bewusstsein schuf. Ein gemeinsames Bewusstsein? Das geht auch den Linksliberalen zu weit, da sind ihnen doch die individualistischen und modernen Werte der westlichen Zivilisation lieber als ein geeintes Volk gegen Kapitalismus und Imperialismus.
Gegen Kapitalismus zu sein ist in der antideutschen Linken mittlerweile längst verpönt. Könnte ein Antikapitalismus doch bei ein paar nationalchauvinistische Idioten zu Antisemitismus führen. Da bleibt man lieber bei Themen wie Gender Mainstream stehen.
Demonstration
Auf der Demo selbst sprachen dann Gruppen wie „Gruppe gegen deutsche Normalität“, „Antifaschistischen Informationsportal Köthen“ und die „AG No tears for Krauts Halle“.
Anzumerken sei auch, dass auf den Demofotos eindeutig Israelfahnen zu sehen sind.
Inhaltlich ging es um lokale Nazistrukturen, die Familie Normen Ritter, Köthens Heimatmärchen und dem Karnevalsverein. Ja, Sie lesen richtig. Karnevalsvereine, ein Heimatmärchen und die Familie Norman Ritter sind heute die wichtigsten Dinge der bundesrepublikanischen Linken. Welch ein antifaschistischer Totalausfall! Das können nur noch die Genossen und Kameraden von „political incorrect“ und „jungle World“ übertreffen!
Während der Demo wurde die Bevölkerung mit Bananen beschenkt. Ihren anti-(ost)deutschen Rassismus frönten diese Gesellen mit Sprüchen a la „Wir haben euch was mitgebracht – Südseefrüchte!“ oder „Kühe, Schweine, Ostdeutschland!“.
Da solle man sich nicht wundern, wenn es seitens der Bevölkerung zu Gewalteskalationen gegen Antideutsche kommt. Diesem antideutschen Rassismus muss entgegen getreten werden.
Wir als Nationalrevolutionäre sind entschlossen gegen jegliche antideutsche und damit rassistische Strukturen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis die antideutschen Genossen die FDP belagern.
Quellen: http://actionday.blogsport.de/
http://de.indymedia.org/2010/01/270808.shtml?c=on#c623792
BRD-Regierung fördert wieder gezielt den Osten!
19. Jan
Die Mitarbeiter von Ruhlamat können in diesen schweren Zeiten beruhigt sein; wie die Thüringer Allgemeine berichtete, erfreut sich der Betrieb in Marksuhl der bisher größten Bestellung von Gelddruckmaschinen in seiner Geschichte. Vielleicht fühlte sich das System vom Werbeslogan “solutions for your need” angesprochen, denn ohne zeitgemäße Technik lassen sich die überbordenden Staatsschulden schwerlich wegschwemmen (die Frage “Kommt jetzt die Horror-Inflation?” stellt sich ja mittlerweile selbst die Bild-Zeitung). Vielleicht ist das aber auch ein Missverständnis und es war lediglich eine nette Geste im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes? Sollte dahinter der gute Vorsatz fürs neue Jahr stehen, dem hiesigen Gewerbe eine Freude zu machen, empfehlen wir alternativ die 1990 vergessene Erarbeitung einer gesamtdeutschen Verfassung. Die kann man auch drucken.
Ernst Moritz Arndt und die Kampagne der Antifa-Heuchler
18. Jan
Eher etwas überraschend stimmten die Studenten der Uni Greifswald gegen deren Umbenennung. Eine Studenteninitiative unter Namen „Uni ohne Arndt“ wollte diese Umbenennung unbedingt vorantreiben. Ernst Moritz Arndt ist für sie ein „Rassist“ und „Antisemit“. Der Chef der Namensstürmer – ein gewisser Herr Sebastian Jabbusch – will aber noch nicht aufgeben. Das Scheitern sei nur darin begründet das auf dem Stimmzettel nur zur Auswahl gestanden hätte die Arndt-Universität in Uni-Greifswald umzubenennen. Jabbusch will das sich eine Namenskomission dieses „Problems“ annehme, wobei er – Jabbusch – den Namen von Lea Grunding vorziehen würde. Die Malerin Grunding, stammte aus einer jüdisch-orthodoxen Familie und trat der KPD bei. In den 60er Jahren wurde sie Mitglied im Zentralkomitee der SED. Jabbusch selbst nennt sich „freiberuflicher Gesellschaftskritiker“ und war Mitbegründer der mittlerweile schon kultigen „Front Deutscher Äpfel“. Interessant dürfte zweifellos sein das der Name Arndt in der DDR nicht angetastet wurde, sich aber nun allerlei Linksliberale und Antifa-Linke erdreisten. Die Grüne-Jugend schlug etwa den Namen „Gandhi-Universität“ vor. Ja, wissen den diese „Antifaschisten“ nicht das Gandhi in persönlichen Briefen als „Mein Freund“ anschrieb? Antifaschistische Verwirrung!
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